Pentravan® – Exakt dosieren mit Topi-CLICK®
Exakte Dosis bei jeder Anwendung
Für einen bestmöglichen Therapieerfolg ist je nach Art der Therapie eine hohe Dosiergenauigkeit von großer Bedeutung. Insbesondere bei der Hormon- und Schmerztherapie trägt dieser Faktor zu einer optimalen Behandlung bei.
Mit den Topi-CLICK® Dosiersystemen bietet Fagron Ihnen Dosierhilfen für die gleichbleibende und genaue Dosierung halbfester topischer Zubereitungen.
Topi-CLICK® gewährleistet eine anwenderfreundliche, patientenindividuelle Therapie und ist daher optimal für die Kombination mit Pentravan® geeignet.
Topi-CLICK® Dosiersysteme
Das Topi-CLICK® Dosiersystem ermöglicht eine einfache, präzise
und konstante Dosierung halbfester topischer Zubereitungen.
Ob die korrekte Dosis vorbereitet wurde wird durch drei Signale sicher angezeigt: akustisches Klicken, haptischer Widerstand und sichtbarer Füllstand.
Damit sind die Topi-CLICK® Dosiersysteme auch für Menschen mit Einschränkungen optimal geeignet.
Sicher für alle Patienten
-
Exakt dosiert bei jeder Anwendung -
Direkt als Applikator geeignet -
Sichere und geprüfte Materialien -
„Klick“ bei jeder Anwendung – akustische Komponente -
Haptisch – spürbarer Widerstand bei Anwendung -
Visuell – durchsichtige Verpackung zur Kontrolle
Topi-CLICK® Micro 5 ml
Volumen: bis zu 5,5 ml
Abgabemenge: bis zu 5,35 ml
Anzahl Dosen:
1 Click = 0,05 ml* ca. 105 Dosen
2 Clicks = 0,10 ml* ca. 53 Dosen
3 Clicks = 0,15 ml* ca. 35 Dosen
Farbauswahl: blau
Topi-CLICK® 35 ml
Volumen: bis zu 37 ml
Abgabemenge: bis zu 34 ml
Anzahl Dosen:
1 Click = 0,25 ml* ca. 128 Dosen
2 Clicks = 0,50 ml* ca. 64 Dosen
Farbauswahl: rot, blau, weiß, pink
Topi-CLICK® 140 ml
Volumen: bis zu 140 ml
Abgabemenge: bis zu 135 ml
Anzahl Dosen:
1 Click = 0,50 ml* ca. 270 Dosen
Farbauswahl: rot, weiß
Topi-CLICK® Pearl
Topi-CLICK® Vaginal Dosing Kit
Dosierspender mit aufsteckbarem
Snap-On Applicator™ für eine
präzise und angenehme
vaginale Applikation.
Farbauswahl: weiß/perlmutt
*(+/- 5%)
Einfache Abfüllung
TopiFiller® Füllstation
Für die schnelle, einfache und saubere Befüllung der Topi-CLICK® Dosiersysteme.
Pentravan® – Übersicht Inhaltsstoffe

Pentravan®
Gereinigtes Wasser
Isopropylmyristat,
Glycerylstearat,
Polyethylenglycolester,
Stearinsäure,
Isopropylpalmitat,
Lecithin,
Simethicon,
1,3-Propandiol,
Cetylalkohol,
Stearylalkohol,
Kaliumsorbat,
Benzoesäure,
Butylhydroxytoluol,
Dinatrium-EDTA,
Sorbinsäure,
Carbomer,
Salzsäure
Grundlagenetiketten Pentravan® zum Download
Avery Zweckform 40×30 Pentravan
SyrSpend® SF – Verwendbarkeitsfristen der Ausgangsstoffe
Konservierungsmittelhaltige Grundlagen

SyrSpend® SF PH4 (Flüssig)
Verwendbarkeit nach Anbruch:
1 Jahr

SyrSpend® SF PH4 NEO (Pulver)
Verwendbarkeit nach Anbruch:
gemäß Angabe auf dem Etikett / Primärpackmittel
Unkonservierte Grundlagen

SyrSpend® SF ALKA (Pulver)
Verwendbarkeit nach Anbruch:
gemäß Angabe auf dem Etikett / Primärpackmittel

SyrSpend® SF PH4 (Pulver)
Verwendbarkeit nach Anbruch:
gemäß Angabe auf dem Etikett / Primärpackmittel
Pentravan® – Allgemeine Herstellung
Wie verarbeite ich Pentravan® –
in der Fantaschale?
- Berechnen Sie die benötigte Menge an Wirkstoff und Anreibemitteln für Ihre Rezeptur
- Homogenisieren Sie alle Pulverbestandteile zu einer gleichmäßigen Konsistenz. Mikronisierte Stoffe müssen nicht weiter zerkleinert werden.
- Verreiben Sie ggfs. die Wirkstoffe mit einem geeigneten Anreibemittel zu einer Paste. Angaben zu geeigneten Stoffe finden Sie in der Kompatibilitätstabelle.
- Geben Sie nun anteilig Pentravan® zu der Wirkstoffmischung hinzu und homogenisieren Sie die Creme gründlich unter regelmäßigem Abschaben.

Wie verarbeite ich Pentravan® im automatischen Rührsystem
- Wählen Sie eine geeignete Kruke, welche für die Herstellung mit Ihrem Rührsystem geeignet ist
- Legen Sie die notwendige Menge Pentravan direkt in das Gefäß ein.
- Wiegen Sie die nötige Wirkstoffmenge und potentielle Lösungsvermittler ab und füge Sie diese direkt zur Grundlage in das Gefäß.
- Verschließen Sie das Gefäß und setzten Sie es korrekt in ein.
- Nutzen Sie die eingespeicherten Standardrührparameter, die Ihrer Rezeptur entsprechen. Befolgen Sie dann die Anweisungen am Gerät und starten Sie das Programm.
Wie verarbeite ich Pentravan®–
im FagronLab™ PM140?
- Wählen Sie ein geeignetes Misch- und Abgabegefäß, welches für die Herstellung mit dem FagronLab™ PM140 geeignet ist
- Legen Sie die notwendige Menge Pentravan direkt in das Gefäß ein.
- Wiegen Sie die nötige Wirkstoffmenge und potentielle Lösungsvermittler ab und füge Sie diese direkt zur Grundlage in das Gefäß.
- Verschließen Sie das Gefäß und setzten Sie es korrekt in den FagronLab™ PM140 ein.
- Stellen Sie die passenden Mischparameter am Gerät ein, schließen Sie die Abdeckung und drücken Sie den „Start“ Knopf.
https://fagron.de/wp-content/uploads/2025/05/PM140_Mixing-Pentravan.mov
Pentravan® – Produktinformation
Pentravan® – Prüfvorschrift Ausgangsstoffprüfung
Stand: September 2024
Nutzen Sie unsere Prüfanweisung für die Ausgangstoffprüfung in Ihrer Apotheke.
Pentravan® transdermale Basiscreme
Die Identitätsprüfungen werden mithilfe einer intern erstellten Prüfanweisung in Anlehnung an die Arzneibuchmonographien von USP und Ph.Eur. vorgenommen. Die Identität von Pentravan® kann anhand folgender Prüfungen bestimmt werden:
Organoleptische Prüfung:
• leicht gelbliche Creme
• Geruch nach spezifischem Aroma
Bestimmung des pH-Wertes:
Der pH-Wert von Pentravan® liegt zwischen 3,5 und 5,5.
Nachweis auf nicht-ionische Emulgatoren:
50 mg Zubereitung werden in einem Reagenzglas mit 0,1 ml einer wässrigen Lösung von Methylenblau R (1,5 g/l), 2 ml verdünnter Schwefelsäure R und 2 ml Dichlormethan R versetzt.
Nach kräftigem Schütteln ist die obere Phase intensiver blau gefärbt als die untere.
Nachweis auf hydrophile Creme:
0,5 g Zubereitung werden anteilsweise mit 10 ml Wasser R verrührt.
Es entsteht eine gleichmäßig getrübte, milchige Mischung.
Nachweis für Sojalecithin:
0,2 g Substanz werden mit 3 ml Ethanol 96 % R 2 min lang erwärmt, anschließend wird die noch warme Mischung filtriert. 0,5 ml Filtrat werden in einem Reagenzglas mit der Lösung von 1 mg Vanillin R in 2 ml Ethanol 96 % R gemischt. Das Reagenzglas wird schräg gehalten und die Lösung vorsichtig mit etwa 2 ml Schwefelsäure R unterschichtet.
An der Berührungsfläche der beiden Schichten bildet sich ein roter Ring.
Nach vorsichtigem Schwenken färbt sich die obere Phase rötlich, die Berührungsfläche tief rubinrot.
Pentravan® – Wirkstoffauswahl für die transdermale Therapie
Voraussetzungen an pharmazeutische Wirkstoffe für die transdermale Verabreichung
Die transdermale Applikation ermöglicht die Aufnahme eines Wirkstoffs über die Haut in den systemischen Kreislauf. Sie bietet Vorteile wie eine umgehende Leberpassage (First-Pass-Effekt), gleichmäßige Wirkstofffreisetzung und gute Patientenakzeptanz. Allerdings ist die Haut eine effektive Barriere – daher müssen bestimmte Eigenschaften erfüllt sein, damit ein Wirkstoff transdermal wirksam und sicher appliziert werden kann.
Wichtige Eigenschaften
- kleine Molekülgröße (<400 Dalton ist optimal)
- Ausgewogene Löslichkeit: Lipophilie / Hydrophilie
- geringe therapeutische Dosis pro Tag
- stabile chemische Struktur
- Nicht reizend oder sensibilisierend
kleine Molekülgröße
Molekülmasse zwischen 100 u – 800 u
(u = atomare Masseneinheit)
Optimale Molekülmasse
< 400 u
Zu große Moleküle können die Hautbarriere nicht mehr überwinden und gelangen damit nicht ins Blut.
Ausgewogene Löslichkeit
Der Wirkstoff sollte in der Grundlage oder dem eingesetzten Lösungsvermittler löslich sein. Zusätzlich ist eine angemessene Wasserlöslichkeit nötig, um in die Haut diffundieren zu können.
geringe therapeutische Dosis
Der Wirkstoff sollte sehr stark wirksam sein, um mit geringen Tagesdosen auskommen zu können, da die Aufnahemkapazität und Auftragsfläche der Haut begrenzt sind.
stabile chemische Struktur
Der Wirkstoff sollte in halbfesten Grundlagen verarbeitbar sein und weitestgehend Hydrolyse- und Oxidationsstabil sein.
Zusätzlich sollte er direkt wirksam sein und keine weiteren biochemischen Reaktionen für die Wirksamkeit benötigen.
nicht reizend oder sensibilisierend
Der Wirkstoff sollte nicht reizend oder sensibilisierend für die Haut sein. *
*Murdan, S., A review of pluronic lecithin organogel as a topical and transdermal drug delivery system. Hospital Pharmacist; 12. July / August 2005
geeignete Wirkstoffe (Beispiele)
- Analgetika
- Antiemetika
- Hormone
- NSAIDs
- Vasodilatatoren
ungeeignete Wirkstoffe (Beispiele)
- Antibiotika (oft zu große Moleküle, dadurch keine vollständige Permeation durch die Haut)
- Antipsychotika (Molekülmasse zu groß, dadurch keine vollständige Permeation)
- Prodrugs (Durch Umgehung des First-Pass-Metabolismus keine ausreichende Aktivierung zur Wirkform gewährleistet)
Pentravan® Kompatibilitätstabelle zum Download
Voraussetzungen an pharmazeutische Wirkstoffe für die transdermale Verabreichung