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Pentravan® - Transdermale Hormonersatztherapie

Individuelle und flexible Therapiekonzepte gewinnen insbesondere in der Hormon- und Schmerztherapie zunehmend an Bedeutung. Transdermale Arzneiformen bieten hierbei eine patientenindividuelle Alternative zu oralen Therapien, insbesondere bei Unverträglichkeiten, gastrointestinalen Einschränkungen oder fehlenden geeigneten Fertigarzneimitteln.

Gleichzeitig ermöglichen sie eine kontinuierliche Wirkstofffreisetzung und können systemische Nebenwirkungen reduzieren. Pentravan® ist eine transdermale Basiscreme, die die Aufnahme pharmazeutischer Wirkstoffe über die Haut unterstützt und als Grundlage für individuelle Rezepturen in verschiedenen Indikationen eingesetzt wird.

Transdermale Therapie für individualisierte Behandlungsansätze

Wenn Standardtherapien an Grenzen stoßen

In vielen Fachgebieten stoßen standardisierte Therapieansätze häufig an ihre Grenzen. Individuelle Dosierungsanforderungen, Nebenwirkungen oraler Therapien oder eingeschränkte Verträglichkeit können eine Anpassung der Behandlung erforderlich machen.

Insbesondere in der Gynäkologie, Endokrinologie und Schmerztherapie ist eine präzise Steuerung der Wirkstoffmenge entscheidend, um Wirksamkeit und Verträglichkeit in Einklang zu bringen. Transdermale Therapieansätze bieten hier eine flexible Alternative zur individuellen Anpassung der Behandlung.

Das Wirkprinzip von Pentravan®

Transdermale Wirkstoffaufnahme über die Haut

Mittels transdermaler Permeation durchdringt ein Arzneistoff von außen die Hautschichten und gelangt in den Blutkreislauf. Pentravan® ermöglicht eine besonders schnelle und effektive Aufnahme von geeigneten Wirkstoffen über die Haut, wodurch die therapeutische Wirkung rascher einsetzt. Die besondere Zusammensetzung interagiert mit der Lipidbarriere der Hornschicht und fördert die Wirkstoffaufnahme, ohne die Haut zu schädigen oder auszutrocknen. Somit können die freigesetzten Wirkstoffmoleküle die Hautschichten durchdringen und gelangen in den Blutkreislauf. 

Vorteile gegenüber oralen Therapien:

  • Umgehung des First-Pass-Metabolismus der Leber
  • Geringere Belastung des Gastrointestinaltrakts
  • Gleichmäßige Wirkstofffreisetzung
  • Geringe Schwankungen der Plasmaspiegel

Einsatzbereiche der transdermalen Hormontherapie in der Gynäkologie

Hormon-Ersatz-Therapie (HRT) bei Menopause

Bei Hormonmangel, insbesondere in der Menopause und bei klimakterischen Beschwerden, ermöglicht die transdermale Hormontherapie eine individuelle und flexible Dosierung von z. B. Estradiol oder Progesteron. Die HRT eignet sich besonders bei Unverträglichkeiten oraler Therapien.

Zyklusstörungen, PMS und Endometriose

Die transdermale Applikation bietet auch bei hormonellen Dysbalancen und komplexen Zyklusbeschwerden eine flexible Therapieoption. Rezepturen können individuell an die Bedürfnisse der Patientinnen angepasst werden. Bei komplexen Krankheitsbildern oder begleitender Medikation ermöglicht dies eine gezieltere und besser steuerbare Behandlung.

Longevity- und Präventionsmedizin

Die bioidentische Hormontherapie ist ein zentraler Baustein der modernen Longevity-Medizin. Ziel ist es, altersbedingt sinkende Hormonspiegel auszugleichen und so Energie, Wohlbefinden und Gesundheit langfristig zu erhalten. Transdermale Anwendungen ermöglichen eine individuelle Einstellung des Hormonspiegels sowie eine gleichmäßige Wirkstoffaufnahme.

Lokale vaginale Hormontherapie

Rezepturen mit Pentravan® ermöglichen eine gezielte Behandlung bei vaginalen Beschwerden, hormonellen Veränderungen in den Wechseljahren oder bei chronischen Beschwerden wie Vulvodynie. Direkt vaginal applizierte, individuell dosierbare Hormonpräparate (z. B. Estriol) oder Neurologika (z. B. Gabapentin) bieten eine effektive und lokal wirksame Therapieoption.

Einsatzbereiche der transdermalen Therapie in der Endokrinologie

Transdermale Therapie mit Steroidhormonen

Die transdermale Endokrintherapie ist vor allem für Steroidhormone klinisch etabliert. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Wirkstofffreisetzung und unterstützt stabile Serumspiegel ohne ausgeprägte Peaks. Durch die Umgehung des First-Pass-Metabolismus kann die Verträglichkeit verbessert und eine gleichmäßigere Wirkung erreicht werden. Wichtige Anwendungsbereiche sind Östrogen- und Gestagentherapien sowie die Androgentherapie mit Testosteron

Transdermale Therapie in der Pädiatrie

Die transdermale Applikation bietet besondere Vorteile bei Patientengruppen mit hohem Bedarf an individueller Dosierung. In der pädiatrischen Endokrinologie ermöglicht sie eine fein abgestimmte, schrittweise Therapie, etwa mit Estradiol oder Testosteron zur Pubertätsinduktion. Auch in anderen Lebensphasen erlaubt sie eine stabile Hormonversorgung bei gleichzeitig hoher Steuerbarkeit.

Einsatzbereiche in der transdermalen Schmerztherapie

Nozizeptiver und entzündlicher Schmerz

Transdermale Therapien ermöglichen eine gezielte lokale Behandlung entzündlicher Schmerzmechanismen, z. B. bei Arthrose, Tendinitis oder posttraumatischen Beschwerden. Topisch applizierte NSAR (z. B. Diclofenac, Ketoprofen) wirken lokal entzündungshemmend und reduzieren periphere Schmerzsignale. Durch die lokale Anwendung können hohe Wirkstoffkonzentrationen am Wirkort bei gleichzeitig geringerer systemischer Belastung erreicht werden.

Neuropathischer Schmerz

Auch lokal begrenzte neuropathische Schmerzen (z. B. Polyneuropathie, Post-Zoster-Neuralgie oder CRPS) können gezielt transdermal behandelt werden. Wirkstoffe wie Gabapentin, Amitriptylin oder Kombinationen mit Lokalanästhetika modulieren die Nervenreizleitung direkt am betroffenen Areal. Dies eröffnet Therapieoptionen insbesondere bei unzureichender Wirkung oder Unverträglichkeit systemischer Therapien.

Pentravan® in Fakten
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durchgeführte Permeationsstudien

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in mehr als 32 Ländern weltweit anerkannt

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Kompatibilitätsstudien

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zufriedene Patienten in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Studienlage, Sicherheit und Kompatibilität von Pentravan®

Geprüfte Kompatibilität mit pharmazeutischen Wirkstoffen

Für Pentravan® liegen umfangreiche Daten zur physikalisch-chemischen Kompatibilität mit einer Vielzahl von Wirkstoffen vor. Dies unterstützt eine sichere und reproduzierbare Herstellung individueller Rezepturen.

Nachgewiesene Bioverfügbarkeit bei transdermaler Anwendung

Studien zeigen, dass Pentravan® eine effektive Grundlage für die transdermale Wirkstoffaufnahme darstellt. Die optimierte Galenik unterstützt eine zuverlässige Penetration und konstante Wirkstoffspiegel.

Hohe Sicherheit und etablierte Anwendung

Pentravan® ist eine bewährte Grundlage für transdermale Rezepturen. Die sorgfältig ausgewählten Inhaltsstoffe ermöglichen eine gute Balance zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit und unterstützen eine sichere Anwendung im Praxisalltag.

Hohe Verträglichkeit auch bei Langzeitanwendung

Die hautschonende Formulierung eignet sich für die langfristige Anwendung. Durch die transdermale Applikation können typische systemische Nebenwirkungen reduziert und die Therapieadhärenz verbessert werden.

Rezepturen in der Praxis

Individuelle Therapien einfach verordnen

Patientenindividuelle transdermale Rezepturen lassen sich im Praxisalltag strukturiert und sicher umsetzen. In Zusammenarbeit mit der Apotheke können individuelle Therapieanforderungen gezielt in passende Rezepturen überführt werden.

Pentravan® ist in der Apothekenrezeptur etabliert und wird routinemäßig eingesetzt, wodurch eine reibungslose Umsetzung in der Versorgung ermöglicht wird. Dies unterstützt eine sichere und reproduzierbare Arzneimitteltherapie.

Vorteile der transdermalen Therapie für Patienten

Die transdermale Therapie ermöglicht eine gleichmäßige Wirkstoffaufnahme über die Haut und kann dazu beitragen, systemische Nebenwirkungen zu reduzieren. Gerade bei hormonellen Therapien profitieren Patienten dadurch von einer besseren Verträglichkeit und einer stabileren Einstellung der Behandlung.

Pentravan® lässt sich leicht auftragen, zieht schnell und bietet eine hohe Hautverträglichkeit. Die individuell anpassbare Dosierung erlaubt es, die Therapie gezielt auf Beschwerden und Lebensphase abzustimmen, etwa in der Menopause oder bei hormonellen Dysbalancen. 

Für eine sichere und reproduzierbare Anwendung im Alltag spielen geeignete Applikationshilfen eine entscheidende Rolle. Dosiersysteme wie Topi-CLICK® unterstützen eine exakte Wirkstoffabgabe und erleichtern die Integration der Therapie in die tägliche Routine.

Interesse geweckt?

SyrSpend® SF unterstützt eine sichere Verordnung im Praxis- und Klinikalltag und ist bereits als Bestandteil standardisierter Rezepturen in der Apotheke etabliert. Überzeugen Sie sich selbst von den Vorteilen oraler Rezepturen in der Patientenversorgung und fordern Sie jetzt kostenfrei Muster an.

Hinweis: Nur für medizinisches Fachpersonal. Kein Versand an Privatpersonen.

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Häufig gestellte Fragen

Pentravan® ist eine Basiscreme zur Herstellung von Arzneimitteln für die transdermale Therapie. Während herkömmliche Basiscremes primär lokal auf Haut oder Schleimhaut wirken, ist Pentravan® eine transdermale Grundlage, die Wirkstoffe gezielt in den systemischen Kreislauf transportiert. Pentravan® wird daher insbesondere bei Hormontherapien oder Schmerztherapien eingesetzt, bei denen eine transdermale Applikation therapeutische Vorteile bietet.

Das Besondere an der Pentravan®‑Technologie ist ihre Fähigkeit, die Aufnahme von Wirkstoffen durch die Haut gezielt zu fördern und den Übertritt in den Blutkreislauf zu unterstützen. Pentravan® ist speziell als transdermales Trägersystem entwickelt worden und unterscheidet sich damit deutlich von klassischen Cremegrundlagen.
Durch seine technologische Zusammensetzung erleichtert Pentravan® die perkutane Penetration von Wirkstoffen, sodass diese nicht nur lokal, sondern systemisch wirksam werden können. Dies macht Pentravan® besonders geeignet für Hormon‑, Schmerz‑ oder andere Therapien, bei denen eine gleichmäßige und patientenfreundliche systemische Wirkstofffreisetzung gewünscht ist.

Pentravan® bietet gegenüber Tabletten folgende Vorteile einer transdermalen Therapie:

  • Umgehung des Magen-Darm-Trakts: Schont den Magen und vermeidet Wechselwirkungen mit der Nahrung.
  • Kein First-Pass-Effekt der Leber: Kann zu gleichmäßigeren und stabileren Wirkstoffspiegeln im Blut führen
  • Gleichmäßige Freisetzung: Kann dazu beitragen Nebenwirkungen durch konstante Wirkstoffspiegel zu reduzieren und die Verträglichkeit insbesondere bei empfindlichen Patienten zu verbessern
  • Anwendungsfreundlich: Geeignet für Patienten mit Schluckbeschwerden bei der oralen Einnahme


Zu beachten ist jedoch, dass nicht jeder Wirkstoff für eine transdermale Therapie geeignet ist. Die physikochemischen Eigenschaften des Wirkstoffs sind entscheidend für eine erfolgreiche Hautpenetration. Daher bitten wir, unsere spezifischen Empfehlungen zur Wirkstoffauswahl zu berücksichtigen, um eine sichere und wirksame Anwendung zu gewährleisten.

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